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Wärmepumpen-Offerten fair vergleichen

Der Trick ist keiner: Offerten werden vergleichbar, wenn jeder Anbieter dasselbe Pflichtenheft erhält. Sechs Angaben genügen, den Rest erledigen wir.

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Schritt 1 von 3: Ihr Gebäude33%

Dauert keine zwei Minuten.

So vergleichen Sie fair: die Checkliste

Wer selbst anfragt, sollte jedem Anbieter exakt dieselben Angaben zustellen, sonst beschreibt jede Offerte ein anderes Projekt. Zur Basis gehören:

  • Gebäudetyp, Baujahr, Wohnfläche und Standort
  • Bisherige Heizung und gewünschter Wärmepumpen-Typ
  • Warmwasser, Speicher und allfällige Elektroarbeiten
  • Demontage und Entsorgung der alten Heizung
  • Bewilligung, Schallschutz, Fundament und Inbetriebnahme
  • Wartung, Garantie und erwartete Effizienz
Vergleichen Sie am Ende nicht nur den Preis, sondern den Umfang. Die günstigste Offerte mit offenem Umfang ist am Ende oft die teuerste Rechnung. Was die ehrliche Gesamtzahl enthält: Wärmepumpe: die Kosten.

Fördergeld gehört in den Vergleich, nicht danach

Alle 26 Kantone verlangen das Wärmepumpen-System-Modul als Förderbedingung,[1] und das Gesuch muss in jedem Fall vor dem Baubeginn eingereicht sein.[2] Beides gehört in die Offerte hinein: WPSM-zertifizierte Ausführung und ein Zeitplan, der das Gesuch respektiert. Die Sätze Ihres Kantons: Förderung nach Kanton, die Netto-Rechnung: der Rechner.

Häufige Fragen zum Offerten-Vergleich

Warum kann ich Offerten nicht einfach selbst einholen?

Können Sie, und viele tun es. Das Problem: drei Anbieter bekommen drei verschieden formulierte Anfragen und offerieren drei verschiedene Umfänge. Dann vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Der Hebel ist das Pflichtenheft: dieselben Angaben für alle, derselbe Umfang, vergleichbare Zahlen.

Was gehört in ein gutes Pflichtenheft?

Gebäudetyp und Baujahr, die bisherige Heizung, das gewünschte System, der Zeithorizont und der Standort. Dazu im Detail: Warmwasser, Speicher, Elektroarbeiten, Demontage und Entsorgung der alten Heizung, Bewilligungen und Schallschutz. Unser Formular deckt die Basis ab; die Detailpunkte klärt der Fachbetrieb auf derselben Grundlage für alle.

Ist der Vergleich wirklich kostenlos und unverbindlich?

Ja. Sie zahlen nichts und müssen keine Offerte annehmen. Heizofferten wird von den Fachbetrieben für qualifizierte Anfragen bezahlt, nie mit Ihren Daten: keine Weitergabe ausserhalb Ihrer Anfrage, kein Adresshandel, kein Newsletter.

Worauf achte ich beim Vergleich der Offerten?

Nicht nur auf den Gesamtpreis: vergleichen Sie Heizleistung, Schallwerte, enthaltene Nebenarbeiten, Garantie und die erwartete Effizienz. Und rechnen Sie netto: die Fördersätze Ihres Kantons gehören von Anfang an in die Rechnung, das Gesuch vor den Baubeginn.

Quellen

  1. Alle 26 Kantone haben das Wärmepumpen-System-Modul (WPSM) als Bedingung für die Förderung des Ersatzes von fossilen und/oder elektrischen Heizungen durch Wärmepumpen festgelegt. Nach der Installation prüft eine neutrale Stelle die Anlage und stellt das Anlagezertifikat aus (CHF 350 zzgl. MwSt.); im 2. oder 3. Betriebsjahr folgt eine Nachkontrolle. In Kantonen ohne direkte Ersatz-Förderung können über myclimate typischerweise CHF 2'000 bis 10'000 beantragt werden. Quelle: Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz FWS, Wärmepumpen-System-Modul. https://www.fws.ch/waermepumpen-system-modul/ (abgerufen 2026-08-10)
  2. Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen (gestützt auf Art. 34 CO2-Gesetz) fördert den Heizungsersatz; die Fördermassnahmen und Beiträge variieren je nach Kanton, und das Gesuch gehört in jedem Fall vor den Baubeginn eingereicht. Bisher wurden über 4.1 Milliarden Franken ausbezahlt. Quelle: Das Gebäudeprogramm von Bund und Kantonen. https://www.dasgebaeudeprogramm.ch/de/ (abgerufen 2026-08-10)