Rechner · Belegte Konstanten
Was kostet mich die Wärmepumpe netto?
Investition minus Förderung, plus die Betriebskosten im Blick: eine Richtwert-Rechnung mit offengelegten Quellen, ohne erfundene Zahlen.
Ein typisches Einfamilienhaus liegt grob bei 8 bis 12 kW.
Richtwert-Rechnung mit offengelegten Quellen
CHF 27'100 bis 37'100Indikative Richtwerte, keine Offerte: der echte Preis hängt von Gebäude, Leistung und Umfang ab. Fördergesuch vor Baubeginn; in allen 26 Kantonen gilt das WPSM als Förderbedingung. Quellen im Block unten.
Was der Rechner rechnet, und was nicht
Er rechnet mit drei belegten Bausteinen: der publizierten Investitionsspanne samt CKW-Beispielwert, den amtlich verifizierten Fördersätzen Ihres Kantons und den Betriebskosten-Richtwerten. Er rechnet nicht mit Ihrem Gebäude: Dämmung, Verteilung, Warmwasser und Platzverhältnisse verschieben die echte Zahl. Deshalb endet jede seriöse Rechnung im selben Schritt: vergleichbare Offerten auf dasselbe Pflichtenheft. Die Details zu den Kosten: Wärmepumpe: die Kosten, die Regeln zur Förderung: Förderung nach Kanton.
Häufige Fragen zum Rechner
Wie zuverlässig ist die Richtwert-Rechnung?
So zuverlässig wie ihre Quellen, und die sind offengelegt: CKW-Beispielwerte und publizierte Fachanbieter-Spannen für die Investition, amtliche Programmdokumente für die Fördersätze. Was der Rechner nicht kann: Ihr Gebäude kennen. Die echte Zahl liefert erst eine Offerte auf ein sauberes Pflichtenheft.
Warum zeigt mein Kanton keinen Förderbetrag?
Weil wir nur amtlich verifizierte Sätze rechnen, statt Zahlen zu erfinden. Zürich und Aargau sind verifiziert; weitere Kantone folgen. Bis dahin prüfen Sie Ihren Standort in einer Minute per Postleitzahl auf Energiefranken, der Förderplattform von EnergieSchweiz.
Welche Heizleistung hat mein Haus?
Ein typisches Einfamilienhaus liegt grob bei 8 bis 12 Kilowatt; ältere, schlecht gedämmte oder grosse Gebäude brauchen mehr. Die genaue Auslegung gehört zur Offerte: eine zu grosse Wärmepumpe taktet ineffizient, eine zu kleine friert Sie nicht, kostet aber Komfort.
Quellen
- CKW beziffert die Gesamtkosten für ein Einfamilienhaus mit 120 m2 Wohnfläche auf rund CHF 40'000 für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe und rund CHF 55'000 für eine Erdsonden-Wärmepumpe, inklusive Installation und allfälliger Bohrung. Betriebskosten: rund CHF 1'200 pro Jahr (Luft-Wasser) bzw. rund CHF 800 pro Jahr (Erdsonde). Quelle: CKW, Wärmepumpe für das Einfamilienhaus. https://www.ckw.ch/gebaeudetechnik/waermepumpen/fuer-einfamilienhaus (abgerufen 2026-08-10)
- Publizierte Preisspannen eines Schweizer Fachanbieters: Luft-Wasser-Anlagen rund CHF 30'000 bis 40'000, Erdsonden-Anlagen rund CHF 45'000 bis 65'000. Quelle: Suntherm, Wärmepumpe Kosten Schweiz. https://www.suntherm.ch/post/kosten-warmepumpe-schweiz (abgerufen 2026-08-10)
- Kanton Zürich, Förderprogramm 2026: Ersatz einer Öl-, Gas- oder Elektroheizung durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe pauschal CHF 2'900 (bis 15 kW, darüber CHF 160 pro zusätzlichem kW), Erdsonden-Wärmepumpe CHF 6'800; Erstinstallation eines Wärmeverteilsystems zusätzlich CHF 15'000 (bis 250 m2 Energiebezugsfläche); GEAK Plus mit CHF 1'000 unterstützt. Der Beitrag ist auf maximal 50 Prozent der relevanten Investitionskosten begrenzt; das Gesuch muss vor Baubeginn eingereicht werden (Harmonisiertes Fördermodell HFM 2015). Quelle: Kanton Zürich, Förderprogramm 2026 (Baudirektion, offizielles Programmdokument). https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/themen/umwelt-tiere/energie/energieberatung-und-energiefoerderung/ktzh_foerderprogramm_2026.pdf (abgerufen 2026-08-10)
- Kanton Aargau, Förderprogramm Energie: Beim Ersatz einer Öl-, Gas- oder Elektroheizung werden Luft-Wasser-Wärmepumpen mit CHF 3'000 plus CHF 60 pro kWth und Sole-Wasser- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen mit CHF 6'000 plus CHF 180 pro kWth gefördert (bis 70 kW). Der Ersatz einer dezentralen Elektro-Widerstandsheizung wird pauschal mit CHF 15'000 unterstützt (bis 250 m2 Energiebezugsfläche); das WPSM-Zertifikat wird mit CHF 350 vergütet. Das Gesuch muss vor Baubeginn über das Gesuchsportal eingereicht werden; in ausgewiesenen Wärmeverbund-Gebieten wird eine Wärmepumpe grundsätzlich nicht gefördert. Quelle: Kanton Aargau, Merkblatt Förderung Wärmepumpen (Departement Bau, Verkehr und Umwelt). https://www.ag.ch/media/kanton-aargau/bvu/energie/foerderungen/waermepumpen-foerderprogramm.pdf (abgerufen 2026-08-10)
- Alle 26 Kantone haben das Wärmepumpen-System-Modul (WPSM) als Bedingung für die Förderung des Ersatzes von fossilen und/oder elektrischen Heizungen durch Wärmepumpen festgelegt. Nach der Installation prüft eine neutrale Stelle die Anlage und stellt das Anlagezertifikat aus (CHF 350 zzgl. MwSt.); im 2. oder 3. Betriebsjahr folgt eine Nachkontrolle. In Kantonen ohne direkte Ersatz-Förderung können über myclimate typischerweise CHF 2'000 bis 10'000 beantragt werden. Quelle: Fachvereinigung Wärmepumpen Schweiz FWS, Wärmepumpen-System-Modul. https://www.fws.ch/waermepumpen-system-modul/ (abgerufen 2026-08-10)
- Energiefranken ist die Plattform von EnergieSchweiz für Fördergelder im Energiebereich: mit der Postleitzahl des Gebäudestandorts erhalten Sie die Übersicht aller dort verfügbaren Förderprogramme von Bund, Kanton, Gemeinde und weiteren Anbietern. Quelle: Energiefranken (EnergieSchweiz). https://www.energiefranken.ch (abgerufen 2026-08-10)